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Blog - Aktuelle Neuigkeiten

WIE DU EINEN VÄTERFREUNDLICHEN ARBEITGEBER FINDEST

15. April 2021
Zum Hauptinhalt springen
  • Vereinbarkeit

    • Checklisten und Übungen

      • Checkliste: 7 Gründe wieso Männer unbedingt Elternzeit nehmen sollten
      • Checkliste: Was macht ein Unternehmen väterfeundlich?
      • Entlastungsstrategien für Väter: Wie Väter erfolgreich Familie und Beruf vereinbaren können
      • Checkliste: Work-Life-Balance für Väter
      • Checkliste: Vereinbarkeitsstrategien damit Väter strategisch handeln
    • Literatur und Artikel

      • Unterstützung allein- und getrennterziehender Eltern und ihrer Kinder
      • Was heißt denn hier allein?
      • Große Kluft bei Väterkarenz
      • Montags und dienstags gehört Vati mir
      • SCHADET ELTERNZEIT MEINEM BERUFLICHEN ERFOLG?
      • WIE DU EINEN VÄTERFREUNDLICHEN ARBEITGEBER FINDEST
      • Wenig Verständnis für Pflegende Männer
      • So gelingt ein entspannter Feierabend mit Kindern: Strategien für gestresste Eltern
      • Väter in Elternzeit – Helden oder unsichtbar?
      • Kanban hilft gegen Mental Load
      • Aufklären, Lasten abnehmen und verbünden: Acht Tipps gegen den Karrierekiller Mental Load
    • Leitfaden und Best Practice

      • Best Practice: Sonderkündigungsschutz für Väter bei comspace
      • Best Practice: Familienstartzeit bei comspace
      • Väter und Vereinbarkeit
      • Pflegende Angehörige
      • Meldung der Inanspruchnahme eines Papamonats
      • Vorankündigung der Inanspruchnahme eines Papamonats
      • Karenzmeldung Vater/2. Elternteil
      • Papa­monat und Familien­zeit­bonus
      • Kinder­be­treu­ungs­geld
      • Elternteilzeit
      • Karenz, Elternzit, Familienzeit &Co
      • Vereinbarkeit und Schichtarbeit – wie kann das gehen?
      • Mit Home-Office-Modellen Familie und Beruf gut vereinbaren
      • Best Praactice: „Was für mich Erfolg bedeutet, definiere ich selbst“
  • Erziehung

    • Literatur und Artikel

      • „Die Papa – Liste“ literarisch – amüsant – informativ
      • 6 Papa-Tipps vom Profi
      • Früher waren Väter das Tor zur Aussenwelt
      • Windeln statt Workflows
      • Coaching für Väter: Bei diesen 7 Problemen sollten Väter unbedingt zu einem Coach gehen
      • Vater-Kind-Kur: Antragsstellung und Voraussetzungen
      • MEDIENERZIEHUNG – WAS BRAUCHEN KINDER?
    • Väter 0-6

      • Diese 5 Tipps retten deine Beziehung in den ersten Papa-Jahren
    • Väter 7-16

      • Tipps für Vater-Kind-Aktivitäten
      • „Wie war's in der Schule?“ „Gut.“- Kommunikation?
      • Das sind die 6 schlimmsten Pubertäts-Probleme für Väter
      • Die härteste Zeit des Vaterdaseins - 7 effektive Erziehungsregeln für Teenager
      • Resilienz bei Kindern fördern: Die 5 wichtigsten Tipps
      • 5 Tipps zum Thema Resilienz bei Kindern
    • werdende Väter

      • Meldung der Inanspruchnahme eines Papamonats
      • Vorankündigung der Inanspruchnahme eines Papamonats
      • Karenzmeldung Vater/2. Elternteil
      • Papa­monat und Familien­zeit­bonus
      • Elternkarenz
      • Familienzuwachs
      • Checkliste: Vor der Geburt
      • Checkliste: Nach der Geburt
      • Vater werden – 280 Tage, die das Leben verändern
      • So verhindern Eltern, dass ihre Kinder zu Rivalen werden
      • Das bringen Geburtsvorbereitungskurse für Männer
      • Was Eltern von Kleinkindern alles falsch machen können
      • Der Einfluss von Vätern auf ihre Kinder-Wie Frauen verändern sich auch Männer durch die Geburt biologisch
  • conpadres Unterlagen '25

    • Info Best Practice Clubs

      • Dokumentation Best Practice Club 25.09.2025
      • Dokumentation Best Practice Club 17.09.2025
      • Dokumentation Best Practice Club 27.02.2025
      • Checkliste: Standortübergreifende Väternetzwerke – so gelingt die Einbindung
      • Checkliste zur Mitgliedergewinnung
    • Infos Lunch&learn Sessions

      • Articles coming soon
    • Jahresübersicht

      • Articles coming soon
    • Kommunikations Flyer

      • Mehr Sichtbarkeit durch die Nutzung der Postkarte
    • Protokolle

      • Dokumentation Best Practice Club 25.09.2025
      • Dokumentation Best Practice Club 17.09.2025
      • Dokumentation der digital Konferenz am 15.05.
      • Lunch& Learn Sessions 2024
      • Best Practice Club Online Netzwerktreffen – 2024
    • Dokumentation Best Practice Club 25.09.2025
  • Studien

    • Führung

      • Alles hat seinen Preis – Führung zwischen Lebens- und Karriereplanung
      • Noch nie war die Lust auf Führungsaufgaben so gering
    • Personalarbeit

      • Vereinbar – Frauen, Karriere, Kinder – eine Studie
      • Diskriminierungserfahrungen von fürsorgenden Erwerbs- tätigen im Kontext von Schwangerschaft, Elternzeit und Pflege von Angehörigen
      • Die Gleichstellungsrendite – oder warum sich Frauen in Führungspositionen lohnen
      • Vereinbarkeit 2020
      • Arbeitgeber sehen in Vereinbarkeit ein Mittel des Risikomanagements
    • Vatersein und Erziehung

      • Vatersein in Österreich – Eine empirische Untersuchung im multi-methoden Design
    • Vereinbarkeit

      • Familie & Gesellschaft im Blick – Auf die Vereinbarkeit von Familie & Beruf kommt es an!
      • Vereinbar – Frauen, Karriere, Kinder – eine Studie
      • Diskriminierungserfahrungen von fürsorgenden Erwerbs- tätigen im Kontext von Schwangerschaft, Elternzeit und Pflege von Angehörigen
      • Kind und Karriere. Vereinbarkeit für alle?
      • Vereinbarkeit in Zahlen: Glücklich im Team, ohne Führungsrolle…?
      • Eine norwegische Studie zum Thema Elternzeit
      • Warum Väter die Folgen langer Elternzeit fürchten ...
    • Trennung

      • Familienentwicklung nach Trennung der Eltern
      • Die Auswirkungen von Konflikten zwischen Eltern auf ihre Kinder: Ergebnisse der Entwicklungspsychologie und der Bindungsforschung
      • Die Folgen der Scheidung für die Kinder aus psychologischer Sicht
      • Abach_Trennungseltern_Bericht: Getrennt gemeinsam erziehen
      • Trennung und die Beziehung zum Vater
  • Netzwerkarbeit

    • Best Practice Beispiele

      • Role Models und Schirmherren

        • Väter als Role Model in den sozialen Medien zeigen
        • Väter als Role Model in den sozialen Medien nutzen
        • Mehr Sichtbarkeit des Netzwerkes durch einen aktiven Schirmherrn
        • Testimonials nutzen, um mehr Sichtbarkeit für eure Angebote zu schaffen
        • Blog-Beiträge auf der Internetseite, um Väter als Role Models zu zeigen
        • Eine Role Model Kampagne am inter-nationalen Männertag für mehr Sichtbarkeit
      • Filme

        • Vorbilder im Unternehmen durch einen Film bekannt machen
        • Ein Film über die Gründe & Notwendigkeit des Väternetzwerkes
        • Eine Role Model-Kampagne auf YouTube
      • Social Media

        • Themen, die Väter beschäftigen, im Rahmen eines Open-Talk-Formates besprechen
        • Testimonials nutzen, um mehr Sichtbarkeit für eure Angebote zu schaffen
        • Ein Post auf LinkedIn oder anderen sozialen Medien
        • LinkedIn nutzen, um eure Angebote zu bewerben
        • LinkedIn nutzen, um eurem Netzwerk ein Gesicht zu geben
      • Kommunikationsbeispiele

        • Best Pracitce: Kommunikation & Reichweite für eure Väterangebote
        • Intranetseite für mehr Sichtbarkeit – Dads@Healthineers
        • Ein guter Artikel in der Mitarbeiterzeitung
        • LinkedIn nutzen, um über interessante Events im Väternetzwerk zu berichten und das Thema immer wieder ins Gespräch zu bringen
        • Ein interner Newsletter, um die Community proaktiv anzusprechen
        • Eine eigene Plattform des Väternetzwerk für eine bessere Vernetzung und mehr Sichtbarkeit
        • Podiumsdiskussion nutzen für mehr Sichtbarkeit
        • Eine Postkarte für mehr Sichtbarkeit des Väternetzwerkes
        • Mitgliederbefragung zur Mitgliederbindung
        • Mehr Sichtbarkeit des Netzwerkes mit einem Väterbrief an alle Väter
        • Mehr Sichtbarkeit des Netzwerkes mit einem Elternbrief an alle Väter
        • Eine eigene Visitenkarte des Väternetzwerkes für mehr Sichtbarkeit
        • Covestro setzt im Betrieb ein Zeichen für Vielfalt
        • Ein Artikel in der Mitarbeiterzeitung über das Väternetzwerk für mehr Sichtbarkeit
        • Das Väternetzwerk zur Mitarbeiter-Rekrutierung nutzen
        • So kann das Netzwerk in einem gößeren Netzwerk aufgehen
        • Show all articles (1) Collapse Articles
      • Logos

        • Ein eigenes Logo des Väternetzwerkes für mehr Sichtbarkeit und bessere Identifikation – Boehringer Ingelheim
        • Ein eigenes Logo des Väternetzwerkes für mehr Sichtbarkeit und bessere Identifikation
      • Best Practice: Pilotierung von „CareDays“ in den Sommerferien
      • Intranetseite für mehr Sichtbarkeit – Dads@Healthineers
      • Wie kann man Väter von Anfang an ansprechen und unterstützen?
    • Kommunikationsideen

      • Best Practice: Der Papierflieger für mehr Sichtbarkeit
      • Kommunikationshinweise, um Väterangebote bekannter zu machen
      • Betriebliche Kommunikation in Sachen Väter
    • Event Ideen

      • Tipps für Vater-Kind-Aktivitäten
      • Podiumsdiskussion nutzen für mehr Sichtbarkeit
      • Vorschlag für ein Leitbild für eine väterbewusste Vereinbarkeitskultur
      • Leitfaden Kindermitbringtag im Unternehmen
    • Checklisten

      • Open Talk als Netzwerk Format um Mitglieder zu empowern
      • Checkliste Meeting
      • Checkliste zur Mitgliedergewinnung
      • Checkliste zum Thema Schirmherrschaft
      • Checkliste: Role Model-Kampagne
      • Anleitung zum Thema Netzwerkarbeit
      • Checkliste: Warum sprechen wir gerade explizit Väter an? Geht es nicht um beide Eltern, um die Familie …?
      • Checkliste Mitarbeiteraktivierung im digitalen Raum
      • Checkliste: Phasen eines Väternetzwerke
      • Checkliste: So organisiert ihr ein Väternetzwerk
      • Checkliste: Wie kann man das interne Väternetzwerks im Intranet präsentieren
      • Checkliste: Wie gewinnt man Führungskräfte fürs Netzwerk
      • Checkliste: Mitgliederbindung und -gewinnung für die Kerngruppe
    • Methoden

      • Übersicht Meeting Tools
      • Community Management - Gemeinsam lässt sich mehr bewegen
      • Gemeinsam mehr bewegen – Diversity Netzwerkboard
      • Beispiel: Guidance zur Netzwerkarbeit
  • Personalarbeit

    • Artikel

      • 4-Tage-Woche bringt mehr Gleichstellung zwischen Männern und Frauen
    • Checklisten

      • Checkliste: 7 Gründe wieso Männer unbedingt Elternzeit nehmen sollten
      • Checkliste Für Führungskräfte in Teilzeit
      • So unterstützt ihr Väter bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie
      • Checkliste: So ermutigt ihr eure Führungskräfte
      • Checkliste: Vorteile familienbewusster Maßnahmen
      • Checkliste: So gestalten Sie eine väterbewusste Personalpolitik
    • Leitfaden

      • Vereinbarkeit und Schichtarbeit – wie kann das gehen?
      • Das VereinbarkeitsABC – ein dynamisches Glossar rund um die familien- und lebenshasenbewusste Personalpolitik
      • Orientierungshilfe zum Umgang mit Teilzeitarbeit
      • 12 Möglichkeiten, Teilzeitkräfte zu unterstützen
    • Best Practice

      • Best Practice: Sonderkündigungsschutz für Väter bei comspace
      • Best Practice: Familienstartzeit bei comspace
      • Wie kann man Väter von Anfang an ansprechen und unterstützen?
      • Herausforderung : Warum ist es nicht etabliert Vätern zur Geburt ihres Kindes zu gratulieren?
      • Vereinbarkeit und Schichtarbeit – wie kann das gehen?
      • Passgenaue flexible Arbeitszeitmodelle für jeden Bedarf – „Familienphase“
      • +16 Wochen bezahlte Elternzeit
      • Unterstützung junger Familien
      • 14 Wochen vom Arbeitgeber bezahlte Elternzeit
      • 16 Wochen + 5 Tage bezahlter Elternurlaub
      • 6 Wochen vom Arbeitgeber bezahlter Vaterschaftsurlaub
      • Volles Gehalt vom Arbeitgeber statt Elterngeld
      • Offizielle Richtlinien für die Arbeit im Väternetzwerk schaffen Transparenz
      • Finanzielle Unterstützung, damit junge Eltern Familie und Beruf besser vereinbaren können
  • Führung

    • Literatur und Artikel

      • Best Praactice: „Was für mich Erfolg bedeutet, definiere ich selbst“
      • Elternzeit ohne Karriereknick
      • Virtuell führen ( in der Krise)- Führungsfaktor Vertrauen
      • Führung zwischen Lebens- und Karriereplanung
      • „Manager, die Erfahrungen mit Kindern haben, treffen bessere Entscheidungen“
      • So entdecken Führungskräfte, was sie glücklich macht
      • Geteilte Führung braucht „Vertrauen und gesunden Menschenverstand“
      • GALLUP-STUDIE Führungskräfte sind der wahre Produktivitätskiller
      • „Zeit ist eher die große Währung als Geld“
      • Führungskraft in Teilzeit Weniger Zeit, mehr Effizienz
    • Checklisten und Tests

      • Checkliste Für Führungskräfte in Teilzeit
      • Selbst-Test für Führungskräfte
      • Checkliste: Führung als Vorbild für Väterbewusste Arbeitsmodelle
      • Die größten Herausforderungen für virtuell Führende und Geführte
      • Checkliste: Was ist zu tun, um die Teilzeitstrategie umzusetzen
      • Betriebswirtschaftlicher Nutzen einer familienbewussten Unternehmenskultur
    • Leitfaden

      • Führen in Teilzeit
      • Flexibles-Arbeiten-in-Führungspositionen-Ein-Handlungsleitfaden-für-Chefetagen
      • Flexibles Arbeiten in Führungen- Ein Leitfaden für die Praxis
    • Best Practice

      • Best Practice: Gute Organisation- Hays zeigt, wie Elternzeit auch für Führungskräfte möglich gemacht werden kann
      • Best Practice: Elternzeit bei OTTO
  • Trennung

    • Literatur und Artikel

      • Auswirkungen von elterlichen Konflikten bei Trennung und Scheidung auf die Entwicklung der Kinder
      • Weitere Literaturhinweise
      • Trennung und Scheidung
      • Papa bleiben nach der Trennung
      • Familie bleiben trotz Trennung: Ein Paar erzählt
      • So klappt das Wechselmodell am besten
    • Studien

      • Familienentwicklung nach Trennung der Eltern
      • Die Auswirkungen von Konflikten zwischen Eltern auf ihre Kinder: Ergebnisse der Entwicklungspsychologie und der Bindungsforschung
      • Die Folgen der Scheidung für die Kinder aus psychologischer Sicht
      • Abach_Trennungseltern_Bericht: Getrennt gemeinsam erziehen
      • Trennung und die Beziehung zum Vater
    • Checklisten, Tipps und Übungen

      • 15 Tipps für Eltern nach einer Trennung
      • Vatersein trotz Trennung 12 Tipps
    • Podcasts

      • Liste mit Podcast zum Thema Trennung
    • Guide Lines und Best Practice

      • GEMEINSAM GETRENNT ERZIEHEN
      • Allein- oder getrennterziehen
Zuletzt aktualisiert am15. April 2021
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Ein Artikel von Marco Krahl //23.02.2021

Es gibt Wichtigeres als Dienstwagen und Firmenhandy. Viele Väter wollen Job und Familie aufeinander abstimmen. So findest du den perfekten Arbeitgeber

Vater und Tochter sitzen gemeinsam arbeitend am Schreibtisch
Irin Babkova/Shutterstock.com

„Die Vereinbarkeit von Job und Familie wird auch für Männer immer wichtiger. Die neue Generation von Vätern möchte mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen“, sagt Kirsten Frohnert, Projektleiterin des bundesweiten Unternehmensnetzwerkes „Erfolgsfaktor Familie“. Das hat auch Ingo Kramer, Ehrenpräsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, beobachtet. Der vierfache Vater sagt: „Für viele Beschäftigte ist Familienfreundlichkeit wichtiger als etwa ein Dienstwagen.“ Wobei Unternehmen, die sich Familienfreundlichkeit auf die Fahnen schreiben, oftmals nur die Mütter im Fokus haben. Väter haben allerdings oft etwas andere Ansprüche an solche Firmen. Achte deshalb auf die folgenden Punkte bei Jobsuche, Bewerbung und Vorstellungsgespräch.

Was du bei einer Initiativbewerbung beachten musst

Familienfreundliche Jobs werden immer gefragter. Angesichts der 12 Millionen Familien in Deutschland nicht verwunderlich. 90 Prozent der Beschäftigten mit Kindern wünschen sich laut „Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend“, Berufs- und Privatleben besser miteinander vereinbaren zu können. Die Corona-Pandemie, die allen Familien monatelanges Home-Schooling, Home-Office und Home-Kindergardening auf engsten Raum innerhalb der Kernfamilie beschert hat, verstärkt diesen Wunsch noch. Einige haben in dieser Zeit sicher ihren Job verloren, andere haben gemerkt, dass sie mit ihrem aktuellen Arbeitgeber nicht mehr zufrieden sind. Die Lösung für beide: eine neue Stelle. Wer sich nach einem neuen Arbeitsgeber umschaut, landet natürlich erstmal im Internet, vielleicht auch mit der Absicht, sich initiativ zu bewerben.

Initiativbewerbung: Signalisiert die Website der Firma Familienfreundlichkeit?

Die Homepage vieler Firmen sagt oft schon sehr viel über die Kultur (und die Väterfreundlichkeit) des jeweiligen Unternehmens aus und gibt Aufschluss über das (fehlende) Bewusstsein für Partnerschaftlichkeit unter Eltern. Bei größeren Unternehmen gibt es hier oft einen Menüpunkt, der „Karriere“ lautet – gerne mal anklicken. Gut: Wenn auf den Fotos zum Thema Elternzeit beispielsweise nicht nur Mütter, sondern auch Väter gezeigt werden. Auch die verwendete Sprache verrät, wie ein Unternehmen seine Beschäftigten sieht: Als Menschen mit einem Privatleben oder als reine Arbeitskraft. Die Erwähnung von Lebensphasenorientierung ist ein deutliches Zeichen dafür, dass das Unternehmen von dir keine lebenslange 40-Stunden-Woche von „9 to 5“ erwartet, sondern flexibel auf deine Vereinbarkeitssituation eingeht. Nicht zuletzt gibt es Qualitätssiegel für familienfreundliche Unternehmen, zum Beispiel von der Hertie-Stiftung, dem Deutschen Institut für Qualitätsstandards und -prüfung oder der Bertelsmann-Stiftung – Firmen, die so ein Siegel ihr Eigen nennen, werben auch gerne auf ihrer Website damit. Frohnert: „Wer außerdem Mitglied im öffentlich geförderten und daher kostenfreien Unternehmensnetzwerk ‚Erfolgsfaktor Familie‘ ist, kann das Mitgliederlogo auf seiner Webseite führen und in Stellenanzeigen damit werben.“

Was du bei einer Stellenanzeige beachten musst

Du hast eine Stellenanzeige gefunden, die dich interessiert? Dann guck sie dir ganz genau an, denn sie ist – ob online oder offline – die Visitenkarte eines jeden Arbeitgebers. Es spricht viel für ein familienfreundliches Unternehmen, wenn im Anzeigentext folgendes auftaucht: gendersensible Formulierungen: Es werden also Neutralisierungen benutzt wie Finanzbuchhaltung (statt Finanzbuchhalter), die Paarform wird bevorzugt („Bewerberinnen und Bewerber“) oder das Gender-Sternchen benutzt (Mitarbeiter*innen).

Mögliche Arbeitsmodelle: Wird die wöchentliche Stundenanzahl genannt? Und Möglichkeiten für Gleitzeit, flexible Arbeitszeiten, Teilzeit, Jobsharing, Tandem, Home-Office bzw. mobiles Arbeiten, Arbeitszeitkonten, etc.?

Detaillierte Selbstbeschreibung: Schreibt dein potenzieller neuer Arbeitgeber, was ihn als „familienfreundlich“ auszeichnet oder nennt er konkrete Angebote für Familien? Wird vielleicht sogar Sonderurlaub für Väter nach der Geburt erwähnt?

Stellenanzeige: Wie ist der Text formuliert, werden Väter explizit erwähnt?

Darüber hinaus solltest du bei einer Stellenanzeige auch auf versteckte Hinweise achten: Ein Unternehmen zum Beispiel, das „Belastbarkeit“ erwartet, obwohl das eigentlich selbstverständlich sein sollte, bietet vermutlich ein eher raues Betriebsklima. Wenn eine Firma mit seinem „jungen Team“ wirbt, ist davon auszugehen, dass keiner im Unternehmen älter als 30 ist und Kinder dort einfach kein Thema sind. Total gegen Familienfreundlichkeit spricht, wenn in der Anzeige eine Qualifikation verlangt wird wie „ungebunden“ – als Vater kannst du dir dann eine Bewerbung sparen.

Was du bei einem Bewerbungsgespräch beachten musst

Du bist zum Gespräch eingeladen? Glückwunsch! Jetzt hast du die Möglichkeit, noch mehr über das Unternehmen und deine zukünftigen Kollegen herauszufinden. Fühl deinem Gegenüber also gerne mal auf den Zahn – er tut es ja auch. Nicole Beste-Fopma, Buchautorin des Ratgebers „Beruf und Familie – Passt!: So finden Eltern den richtigen Arbeitgeber“ (Campus, um 20 Euro) rät, Jobsuchenden, ganz gezielt Fragen zum Thema „Vereinbarkeit von Beruf und Familie“ im Vorstellungsgespräch zu stellen. „Die Antwort auf die Frage, wie viele Männer wie lange Elternzeit nehmen, zeigt zum Beispiel, wie die Unternehmenskultur tatsächlich aussieht“, sagt die Expertin, die auch ein Online-Magazin für berufstätige Mütter und Väter ins Leben gerufen hat (www.lob-magazin.de).

Bewerbungsgespräch: Hat dein/e zukünftige/r Vorgesetze/r selbst Kinder?

„Auch mehr als zehn Jahre nach Einführung des Elterngelds wird Väterfreundlichkeit in der Regel an den klassischen zwei Vätermonaten der Elternzeit festgemacht. Doch das greift viel zu kurz“, sagt Volker Baisch von der Väter gGmbH, die Firmen zum Thema Vereinbarkeit aus der männlichen Perspektive berät. Wichtig ist zum Beispiel auch, dass männliche Führungskräfte ebenfalls als Vorbilder fungieren. Ob ein Unternehmen wirklich väterfreundlich ist, hängt ganz wesentlich davon ab, ob männliche Vorgesetzte selbst vereinbaren können, in Teilzeit arbeiten oder auch nach ihrer Elternzeit die Karriereleiter weiter hochsteigen konnten. Auch das sind alles Infos, die man als Bewerber in einem Vorstellungsgespräch bei seinem zukünftigen Arbeitgeber abfragen kann. Trau dich ruhig, diese Fragen zu stellen, schließlich sollten in einem persönlichen Gespräch sich beide Seiten besser kennenlernen.

Ein väterfreundliches Unternehmen als potenziellen Arbeitgeber zu finden, ist für Außenstehende nicht immer ganz leicht. Ein sicheres Zeichen für Väterfreundlichkeit ist es aber, wenn das Unternehmen Mitglied in einem Väternetzwerk ist oder einen Väterbeauftragten hat. Eine Liste von Unternehmen mit von der Väter gGmbH initiierten Väternetzwerken findest du zum Beispiel unter www.vaeter-ggmbh.de.

Quelle: https://www.menshealth.de/dad/job-care/wie-du-einen-vaeterfreundlichen-arbeitgeber-findest/

http://conpadres.at/wp-content/uploads/2022/03/logo.svg 0 0 Frank Post http://conpadres.at/wp-content/uploads/2022/03/logo.svg Frank Post2021-04-15 12:35:302021-04-15 12:36:17WIE DU EINEN VÄTERFREUNDLICHEN ARBEITGEBER FINDEST

Unser Antrieb ist der Glaube, die Zukunft sozial nachhaltiger und gleichberechtigter gestalten zu können.

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